Wahlkreis 4                 

Dr. Lydia Hüskens

Stadtfeld Ost ist sicher eines der angesagtesten Viertel Magdeburgs. Ein Viertel, das Gründerzeit und Bauhaus atmet. Ein Viertel mit besonderem Flair. Hier wohnen junge Familien ebenso wie Studenten oder Stadtfelder Urgesteine. Den Zusammenhalt der Generationen gilt es weiter zu vertiefen. Ein Kern dafür können die Kitas und Schulen sein, die gut aufgestellt sind, aber natürlich immer weiterentwickelt werden müssen. Neben der „Kreide“ muss endlich die Digitalisierung in den Bildungseinrichtungen Einzug halten, damit unsere Kinder gut gerüstet sind für ihr Berufsleben.

In Stadtfeld finden sich Läden, Kneipen und Unternehmen, die es so nicht einmal im Stadtzentrum gibt: innovativ und experimentierfreudig. Eine Entwicklung, die wir unterstützen wollen, auch mit einer Verwaltung, die es den Unternehmen möglichst leicht macht, die zuerst prüft wie es geht und nicht, was nicht geht. Machen wir Ideen zu noch mehr Arbeitsplätzen.

Stadtfeld Ost ist der Stadtteil mit der höchsten Einwohnerdichte, ein Stadtteil mit viel Verkehr. Hier sind Lösungen erforderlich, möglichst im Einklang aller Verkehrsformen und im Sinne der Mobilität für alle Bürger. Das gilt für einen barrierefreien Zugang zur Straßenbahn etwa in der Großen Diesdorfer genauso wie für den Individualverkehr im Viertel. Besonders gilt es aber für den ruhenden Verkehr. Parkplätze sind hier schwer zu finden.  Parkplätze wachsen nicht auf Bäumen: schaffen wir welche, etwa als Parkhäuser oder bei Neubauten als Tiefgaragen, um den Raum für das urbane Leben zu erhalten, das Stadtfeld so auszeichnet.

Kathrin Meyer-Pinger

Als Mutter interessiert mich in meinem Stadtviertel vor allem, dass wir für unsere Kinder in der Nähe eine gute Kinderbetreuung und gute Schulen finden. Die Stadt hat hier baulich einiges realisiert. Mir fehlt allerdings noch der notwendige Schub bei der Modernisierung der Digitalisierung unserer Schulen. Zu den klassischen Lehrformen müssen zukünftig immer mehr digitale Elemente gehören.

Unsere Kinder werden in einer digitalen Arbeitswelt tätig sein, in der der Wettbewerb sich weiter globalisiert. Das bietet ihnen Chancen, wenn sie darauf gut vorbereitet sind. Investieren wir hier nicht, laufen sie Gefahr abgehängt zu werden und mit ihnen unsere Unternehmen.

Die Ausbildung von klaren inhaltlichen Profilen der Schulen und die Auflösung der Schuleinzugsgebiete auch für die städtischen Schulen halte ich für unabdingbar. Dafür möchte ich mich im Stadtrat einsetzen, so wie ich es auch als Vorsitzende des Landesfachausschusses Bildung & Wissenschaft der FDP Sachsen-Anhalt und als Mitglied im Bundesfachauschuss tue.

Darüber hinaus setze ich mich für eine bessere Ausgestaltung unserer Kindertagesbetreuung und deren Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Eine bessere frühkindliche Förderung steht dabei ebenso wie flexiblere Öffungszeiten im Fokus. Viele junge Eltern arbeiten vollzeit und nicht selten außerhalb der konventionellen Arbeitszeiten. Die Anforderungen unserer heutigen Arbeitswelt erfordern deshalb auch Anpassungen in unseren Kitas, allerdings nicht zu Lasten der Eltern. Daher müssen die Elternbeiträge zur Betreuung ihrer Kinder auch nach Inkrafttreten des neuen KiFöG stabil bleiben.

Hans-Jörg Schuster

Meine politischen Schwerpunkte liegen ganz klar wieder auf der kommunalen Wirtschafts- und Finanzpolitik als Basis für alles, was wir uns leisten wollen und können.

Wir brauchen eine Stadtverwaltung, die wirtschaftsfreundlich handelt und die Belange der kleinen und mittelständischen Unternehmen besser berücksichtigt, damit diese sich entfalten und wachsen können. Als Inhaber eines mittelständischen Unternehmens liegt mir das besonders am Herzen. Dafür habe ich mich in den zurückliegenden Jahren als Stadtrat eingesetzt und auch in meiner Eigenschaft als Präsident des Handwerkertages Sachsen-Anhalt.

Ziel der Kinderbetreuung ist neben einer frühen Förderung der Kinder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dem müssen die kommunalen Vorgaben auch zu den Elternbeiträgen Rechnung tragen. Wir wollen doch, dass auch junge Eltern, die z.B. zum Arbeiten einen weiteren Weg zurücklegen müssen, in unserer Stadt wohnen bleiben. Deshalb darf die Kita-Novelle nicht dazu führen, dass sich die Beiträge für die jungen Familien erhöhen.

Die vorhandene innerstädtische Infrastruktur muss genutzt werden. Neue Eigenheimsiedlungen am Rande der Stadt und gleichzeitiges Entstehen von zentrumsnahen Brachflächen dürfen nicht zugelassen werden.

Steigenden Personalkosten ist durch Rationalisierung in der internen Verwaltung zu begegnen. Höhere Haushaltseinnahmen dürfen neben der Schuldentilgung nur für Investitionen Verwendung finden.

 

Claudia Fund

Als Rechtsanwältin lebe und arbeite ich in Stadtfeld Ost. Für die FDP-Ratsfraktion war ich über Jahre als sachkundige Einwohnerin im Ausschuss für Familie und Gleichstellung und beim Politischen runden Tisch der Frauen in der Landeshauptstadt Magdeburg aktiv. Bürgerrechte, Datenschutz, aber auch Fragen der sozialen Fairness sind meine Motivation, für den Stadtrat zu kandidieren. Für Stadtfeld Ost ist mir wichtig, dass es endlich eine Lösung für den ruhenden Verkehr gibt. Durch den Bau von Parkhäusern oder Anwohnertiefgaragen muss endlich Platz für das urbane Leben geschaffen werden, das unser Stadtviertel auszeichnet und auch für andere Verkehrsmittel, wie das Fahrrad, mit dem ich mich durch Magdeburg bewege.

In der FDP engagiere ich mich schon seit vielen Jahren und bin u.a. stv. Vorsitzende des Landesschiedsgerichts im FDP-Landesverband Sachsen-Anhalt. 

Gregor Bartelmann

Das Engagement für unsere Stadt und für die Liberalen ist mir wohl ebenso „in die Wiege gelegt“ worden, wie mein Wunsch, die Dinge selber voranzutreiben. Ich bin in einem liberalen Elternhaus großgeworden, zu den Jungen Liberalen und dann zur FDP gestoßen.  

Mir liegen Kultur- und Jugendpolitik  besonders am Herzen und konnte als Stadtrat zwischen 2009 und 2014 für diese Themen in der FDP-Fraktion Verantwortung tragen.

Dabei geht es nicht darum, mit viel städtischem Geld „Programm zu machen“, sondern vor allem, den jungen Menschen Freiräume zu eröffnen, in denen sie ihre Ideen verwirklichen können. So habe ich bereits in jungen Jahren eine eigenen Firma gegründet und  Bootswagen für Faltboote und Kajaks entwickelt und vertrieben.

Dazu Rahmenbedingungen zu schaffen, macht gerade in einer Universitätsstadt mit einem Schwerpunkt im technischen Bereich Sinn.

Elisabeth Schneider

Meine Ziele:

Als Neumagdeburgerin bin ich ganz bewusst nach Stadtfeld Ost gezogen. Unser Stadtteil entspricht am ehesten meinen Vorstellungen von einem lebendigen städtischen Flair. Ich möchte nach der Arbeit im Wohnumfeld auch meine Freizeit verbringen können, Kneipen und Restaurants finden, attraktive Läden für den täglichen Bedarf, kulturelle Angebote, die den Interessen junger Menschen gerecht werden.

Für den Stadtrat kandidiere ich, um jungen Menschen eine zu Stimme geben, denn wir sind inzwischen eine Minderheit in unserer Gesellschaft und es bedarf größerer Anstrengung, um den Interessen Gehör zu verschaffen.

Stefan Thurmann

Beruflich steht für mich die schulische Bildung im Vordergrund. Hier ist Magdeburg bei den Gebäuden sicher gut aufgestellt. Mir fehlt allerdings noch der notwendige Schub bei der Modernisierung der Digitalisierung unserer Schulen. Zu den klassischen Lehrformen müssen zukünftig immer mehr digitale Elemente gehören, bzw. sollten es längst. Dafür will ich mich im Stadtrat einsetzen, ebenso wie für eine weitere Entwicklung unseres Stadtviertels.

Ich möchte nach der Arbeit im Wohnumfeld auch meine Freizeit verbringen können, Raum für einen Spaziergang mit dem Hund, Kneipen und Restaurants finden, attraktive Läden für den täglichen Bedarf, kulturelle Angebote. Stadtfeld ist ein attraktives Viertel, das möchte ich bewahren und ausbauen.

 

Dr. Fabian Horn

Wir Magdeburger stehen, auch durch schlecht geplante Baustellen, zu lange im Stau. Intelligente Ampeln sowie eine bessere Planung und Synchronisation von Baumaßnahmen können hier Abhilfe schaffen. Neue Verkehrsmittel, wie z.B. Leih-Elekroroller und Onlinevermittlungsdienste zur Personenbeförderung sind ebenfalls sinnvolle Maßnahmen, um die Mobilität in der Stadt zu beschleunigen. Zudem soll die Stadt die Sicherheit für Radfahrer erhöht werden, z.B. durch Totewinkelwarner, die von der Stadt aufgestellt werden und baulich he Abgrenzung der Radwege von den Straßen.